Energiewende: Zwei neue Studien untersuchen Energieausgaben und Einsparungen bei Energieimporten

Durch die Energiewende entstehen volkswirtschaftliche Vorteile. Investitions- und Beschäftigungseffekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz stehen hierbei im Vordergrund. Ein dritter Impulsgeber sind Einsparungen bei Importen fossiler Energieträger wie Öl und Gas. Durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz verringern sich Importnachfrage und damit Importausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.

Importe fossiler Energieträger: Neue Methodik zur Bestimmung der Einspareffekte durch Erneuerbare und Energieeffizienz

Der neue Bericht „Zur Berechnung der durch den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz verminderten Importe fossiler Brenn- und Kraftstoffe“ legt eine Methodik vor, mit der die Import-Einspareffekte übergreifend und einheitlich bestimmt werden können. Für das Jahr 2015 werden die Einsparungeffekte in einer Größenordnung von 16 bis 18 Milliarden Euro geschätzt. Aus dem Blickwinkel der Verbrauchssektoren werden die größten Ausgabeneinsparungen bei den privaten Haushalten und im Verkehr erzielt.

Das Konzept zur Energiewirtschaftlichen Gesamtrechnung genauer betrachtet

Die Ausgaben für den Energieverbrauch insgesamt können ein Anhaltspunkt für die Bezahlbarkeit von Energie sein. Um Bezahlbarkeit als Dimension des Energiepolitischen Zieldreiecks verlässlich zu beschreiben, hat die Expertenkommission zum Monitoring der Energiewende das Konzept der Energiewirtschaftlichen Gesamtrechnung vorgeschlagen. Dieses Konzept sieht insbesondere die Bestimmung von sogenannten Letztverbraucherausgaben vor.

Der vorliegende Bericht „Energiewirtschaftliche Gesamtrechnung – Methoden und exemplarische Berechnungen“ schaut sich die Herangehensweise der Expertenkommission genauer an und nimmt teils eigene Berechnungen der Letztverbraucherausgaben vor. Dabei werden die Zahlen der Expertenkommission für das Jahr 2015 im Wesentlichen bestätigt: Die Ausgaben im Wärmesektor lagen bei über 53 Milliarden Euro, im Verkehrssektor bei rund 79 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Strom wurden nicht neu berechnet, sondern der Schätzansatz der Expertenkommission (rund 69 Milliarden Euro) methodisch diskutiert.


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