Michael M黮ler: Es geht auch ohne Atomstrom!
Die Stromversorgung in Deutschland ist auch in der Zukunft ohne Atomstrom sicher und wird umweltvertr鋑licher. Dies
bekr鋐tigte Michael M黮ler, Parlamentarischer Staatssekret鋜 im Bundesumweltministerium. Modellrechnungen der
Wissenschaft zeigen, dass auch nach dem Jahr 2020, wenn in Deutschland das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet wird, Strom sicher
aus deutschen Steckdosen flie遝n wird. Dies gelingt durch einen hohen Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung
und dank eines Durchbruchs bei der Energieeffizienz. Und es zahlt sich aus beim Klimaschutz.
Michael M黮ler erkl鋜te, dass Klimaschutz und Atomausstieg untrennbar zusammen geh鰎en. Die Atomkraft rechnet sich nur mit gro遝n Kraftwerken und einer hohen Auslastung der Kapazit鋞en. Eine Verl鋘gerung der Laufzeiten w黵de lediglich dazu f黨ren, dass intelligente und dezentrale L鰏ungen verschoben und Investitionen zur點kgestellt werden. "Wissenschaftler und Vertreter aller Bundestagsfraktionen haben in der zust鋘digen Klima-Enquete einstimmig festgestellt, dass die Atomkraft das Klimaproblem nicht l鰏en kann", erkl鋜te M黮ler.
Die erneuerbaren Energien werden im Jahr 2020 voraussichtlich einen Anteil von deutlich mehr als 25 Prozent der Stromversorgung in Deutschland liefern. Windenergie und Wasserkraft, solare Energie und Energie aus Biomasse tragen bereits heute zu mehr als 11 Prozent zur Stromversorgung bei. Prognosen der Deutschen Forschungsanstalt f黵 Luft- und Raumfahrt (DLR) belegten seit Jahren, dass dieser Anteil im kommenden Jahrzehnt auf mehr als das Doppelte steigen wird. Damit kann die Produktion fast aller deutschen Atomkraftwerke ersetzt werden.
Noch deutlich gr鲞eres Potenzial bietet die Steigerung der Energieeffizienz. Durch den Ausbau der Kraft-W鋜me-Kopplung kann die Energie schon bei der Stromerzeugung besser ausgenutzt werden. Damit sind ungeheure M鰃lichkeiten zur Reduzierung des CO2-Aussto遝s verbunden. Au遝rdem muss elektrische Energie vor allem in Haushalten und in der Industrie effizienter eingesetzt werden. Energieeffizienz sei eine Schl黶selfrage des 21. Jahrhunderts, so M黮ler. Im 躡rigen werde dadurch zus鋞zlicher Schub f黵 Innovationen und f黵 neue Arbeitspl鋞ze geschaffen.
"F黵 die Stromversorgung der Zukunft ben鰐igen wir keinen Atomstrom. Regenerative Energietr鋑er k鰊nen
das Abschalten der gef鋒rlichen Reaktoren problemlos kompensieren. Und die m鰃liche Effizienzrevolution bei Strom,
Heizungen, Kleinanlagen und im Verkehrssektor sch黷zt das Klima. Wir d黵fen uns nicht den Gefahren und Risiken einer
黚eralterten Nuklearwirtschaft aussetzen. Und wir d黵fen k黱ftigen Generationen nicht noch h鰄ere Berge
atomarer Abf鋖le 黚erantworten", erkl鋜te M黮ler. Wer jetzt behaupte, dass der Klimawandel nur mit
Kernenergie zu bek鋗pfen sei, der wolle den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. (bmu)
Weitere Themen
- » Kernenergie
- » Schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie
- » Die Novelle des Atomgesetzes
- » Eckpunkte der Atomgesetznovelle
- » Die L鋘der und der Atomausstieg
- » Atomausstieg: Schritt in die richtige Richtung
- » Der Ausstieg ist perfekt
- » Die Atomkraft ist keine Zukunftsenergie
- » Umweltministerium mahnt besseres Informationssystem der AKW-Betreiber an
- » Michael M黮ler: Es geht auch ohne Atomstrom!
- » Umweltschutz als politische Aufgabe gewinnt an Bedeutung
- » Gabriel fordert l點kenlosen Sicherheitsnachweis f黵 deutsche Kernkraftwerke
- » Ein "Ringtausch" von Restlaufzeiten ist unzul鋝sig
- » EnBW-Antrag f黵 Neckarwestheim I wird auf Grundlage des Atomgesetzes entschieden
- » 躡ertragung einer Strommenge auf ein 鋖teres Atomkraftwerk nur mit Zustimmung des Bundesumweltministers m鰃lich
- » Jugendliche w黱schen sich mehr Information zu Atomkraft

