| | Mehr Energie-Nachrichten
Strombörsenpreise erholen sich im kalten Januar
Verivox, 07.02.2012 11:24
Leipzig/Berlin/Heidelberg – Die Strombörsenpreise beginnen nach dem Jahreswechsel wieder zu steigen. Im Januar lagen die Preise für Jahresfutures bei durchschnittlich 52 Euro pro Megawattstunde. Die Preise für Quartalsfutures lagen bei durchschnittlich 47 Euro/MWh. Die Monatsfutures erreichten mit durchschnittlich 48 Euro/MWh einen ähnlichen Preis. Insgesamt wurden Stromkontrakte mit einem Volumen von rund 86 TWh gehandelt, wobei der größte Teil (49 TWh) auf die Jahresfutures entfiel.
"Der besonders milde Winter bis Mitte Januar hat für ordentlichen Preisdruck gesorgt. Gegen Ende Januar was es klar, dass der Winter wieder kommen wird und hat somit die Preise wieder steigen lassen", sagt Tobias Federico, Börsenexperte bei Energy Brainpool. "Bei den langfristigen Lieferungen der Jahreskontrakte finden sich nach dem schwachen Jahresende auch wieder verstärkt Käufer, was sich an den nahezu verdreifachten Handelsvolumina an der EEX zeigt."
Am EPEX Spotmarkt lagen die Preise im Januar bei durchschnittlich 41 Euro, was einer Senkung um 3 Euro im Vergleich zum Dezember entspricht. Der niedrigste Tageswert wurde am 22.01. mit 14 Euro/MWh erreicht. Der höchste Wert konnte am 23.11. mit 50 Euro/MWh notiert werden. Das gesamte Handelsvolumen belief sich auf rund 22 TWh.
"Dieses Preisniveau ist zwar für einen Januar sehr ungewöhnlich, jedoch auch hier dem Wetter geschuldet, da wir eine sehr hohe Windproduktion im System hatten", so Federico.
Weitere Nachrichten
- TV-Receiver: nach dem Fernsehen richtig abschalten
- Bundesratsentscheidung zur Solarförderung: Handbremse lösen
- Hausbesitzer und Mieter: mit Energiesparkonto auf Sparkurs
- Deutschland bei Klimaschutz Vorreiter
- dena-Ratgeber: mit LED die Stromkosten senken
- Studie zur Selbstversorgung mit Solarstrom und Solarwärme
- Intelligentes Energiesparsystem reduziert Stromverbrauch um 2,9 Prozent
- Strombörsenpreise im April leicht rückläufig
- Energiewende einfach selber machen
- co2online Klima-Barometer: Energiekosten gehen vor Klimaschutz
