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Energie-Nachrichten

Kraftwerkskomponenten gezielter pr黤en

Klassische Kraftwerke auf Basis von Kohle und Erdgas m黶sen k黱ftig deutlich flexibler arbeiten als bisher 黚lich. Ein Grund ist der enge Verbund mit der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien, durch den die Kraftwerke h鋟figer unter Teillast laufen. Das beansprucht die Komponenten st鋜ker und anders als sie urspr黱glich ausgelegt wurden. Das neue BINE-Projektinfo 凪aterialbelastung in flexiblen Kraftwerken (01/2018) stellt ein neues Untersuchungs- und Bewertungskonzept f黵 Kraftwerke mit wechselnden Lasten vor.

Inspektionen an die tats鋍hliche Belastung anpassen

Damit sind Betreiber und 躡erwachungsinstitutionen ohne bei der Sicherheit Abstriche zu machen in der Lage, die Stabilit鋞 von Komponenten gegen黚er Sch鋎igungen exakter zu berechnen.

Bisher waren klassische Kraftwerke f黵 den Volllastbetrieb bei gleichbleibenden Druck- und Temperaturverh鋖tnissen ausgelegt. Wenn sie k黱ftig aber nur noch den durch die Erneuerbaren nicht abgedeckten Strombedarf produzieren sollen, bedeutet das eine neue, flexible Betriebsweise. F黵 alle Komponenten hei遲 das: mehr Teillast, mehr An- und Abfahrzyklen und mehr extreme und schnelle Temperaturwechsel. Wissenschaftler haben daher die Belastungen von dickwandigen Kraftwerkskomponenten unter den zyklischen Temperatur鋘derungen untersucht. Dabei haben sie eine neue Methode zur bruchmechanischen Schadenstoleranzanalyse entwickelt und getestet. Die Ergebnisse flossen auch in den Entwurf einer neuen Richtlinie zum bruchmechanischen Konzept ein, die sich derzeit in der Validierungsphase befindet.

Die Ergebnisse sind f黵 die wirtschaftliche Kalkulation der Kraftwerksbetreiber wichtig, weil der h鋟figere Teillastbetrieb h鰄ere Instandhaltungskosten verursacht, aber gleichzeitig die Einnahmen durch Stromverkauf geringer ausfallen als unter Volllastbetrieb. Das Forschungsprojekt hat der T躒 Nord gemeinsam mit der Universit鋞 Rostock und dem Forschungszentrum J黮ich durchgef黨rt.

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