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Energie-Nachrichten

EU-Kommission genehmigt Reserve zur Absicherung des Strommarktes

Bundesministerium f黵 Wirtschaft und Energie (BMWI) teilt mit, dass in der vergangenen Woche die Europ鋓sche Kommission die Kapazit鋞sreserve beihilferechtlich genehmigt hat. Die Reserve dient zur Absicherung des Strommarktes (falls es trotz freier Preisbildung aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse einmal nicht zur Deckung von Angebot und Nachfrage kommen sollte).

Die Genehmigung gilt f黵 bis zu 2 GW Reserveleistung. Sie umfasst drei Kontrahierungsperioden von jeweils zwei Jahren von 2019 - 2025. Auf Grundlage der heutigen Entscheidung wird die Bundesregierung nun z黦ig den rechtlichen Rahmen f黵 die Ausschreibung der Reserve schaffen. Die erste Kontrahierungsphase soll am 1. Oktober 2019 beginnen.

Die Kapazit鋞sreserve h鋖t technisch geeignete Reservekraftwerke und Lasten vor. Die 躡ertragungsnetzbetreiber nehmen auf Basis einer Ausschreibung Anlagen unter Vertrag, die aufgrund ihrer technischen Eigenschaften geeignet sind, die Reserveleistung rechtzeitig und zielgerichtet zu erbringen. Die Kapazit鋞sreserve kommt nur zum Einsatz, falls ein Kapazit鋞sdefizit auftritt, d. h. falls es trotz freier Preisbildung aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse einmal nicht zur Deckung von Angebot und Nachfrage kommen sollte.

Kommt die Kapazit鋞sreserve zum Einsatz, zahlen Stromlieferanten, die ihre Lieferverpflichtungen nicht erf黮len konnten, entsprechend ihres Verursacherbeitrags einen angemessenen Anteil der Gesamtkosten der Reserve. Der Mindestpreis f黵 die unterdeckten Lieferanten betr鋑t 20.000 Euro/MWh. Zum Vergleich: In 2017 lag der durchschnittliche Gro遠andelspreis am Day-Ahead-Markt bei 34 Euro/MWh. Damit haben Lieferanten einen starken Anreiz, ihre Lieferverpflichtungen 黚er Termingesch鋐te oder Vereinbarungen mit ihren Kunden fr黨zeitig abzusichern und somit die Reserve erst gar nicht zum Einsatz kommen zu lassen.

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