Direkt zum Inhalt

Energie-Nachrichten

Energielabel muss aussagekr鋐tiger werden

Das neue Energielabel mit einer Skala von A bis G f黵 Elektroger鋞e ist beschlossene Sache und wird ab Ende 2019 eingef黨rt. Jetzt 黚erarbeitet die EU-Kommission die Effizienzanforderungen, in einem ersten Schritt f黵 Lampen und Leuchten, Waschmaschinen und Waschtrockner, Geschirrsp黮er, K黨l- und Gefrierger鋞e sowie Fernseher. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat zusammen mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in seinen Stellungnahmen die Entw黵fe der EU-Kommission als verbraucherunfreundlich kritisiert und fordert, das tats鋍hliche Verbraucherverhalten bei der Kennzeichnung st鋜ker zu ber點ksichtigen.

Problematisch ist aus Sicht des vzbv vor allem, dass Ger鋞e ihr Energielabel nur auf Basis eines Programms erhalten. 凟s darf nicht sein, dass Wasch- und Sp黮maschinen allein aufgrund ihres Energiesparprogramms als besonders energieeffizient eingestuft werden, obwohl Verbraucher mehrheitlich andere Programme nutzen. Das ergibt ein unrealistisches Bild, sagt Thomas Engelke, Leiter des Teams Energie und Bauen beim vzbv.
Ausf黨rliche ProduktInformationen f黵 Verbraucher bereitstellen

Die Bewertungsgrundlagen f黵 das Energielabel m黶sen auf eine breitere Basis gestellt werden und d黵fen nicht nur Energiesparprogramme ber點ksichtigen. Zudem muss die Dauer dieser Programme begrenzt werden, damit sie von den Verbrauchern besser angenommen werden.

凟nergiesparprogramme m黶sen als solche besser gekennzeichnet werden. Andere Programme m黶sen auch tats鋍hlich die Temperaturen erreichen, die im Programmnamen stehen. Dies gilt insbesondere, wenn es um Hygieneanforderungen bei 60-Grad-W鋝che geht, sagt Energieexpertin Elke D黱nhoff von der Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat zudem in einem Marktcheck ermittelt, dass nur zwei von zehn Waschmaschinen alternativ spezielle Hygieneprogramme anbieten.

Verbraucher m黶sen vor dem Kauf umfassende Informationen 黚er die Produkteigenschaften erhalten. So sollten neben den wichtigsten Fakten auf dem Energielabel selbst weitere Informationen 黚er den Energie- und Wasserverbrauch, die Programmdauer und bei Waschmaschinen auch zur Beladungsmenge aller Programme im Datenblatt aufgef黨rt werden, das die Verbraucher vor dem Kauf einsehen k鰊nen. Die Informationen auf dem Datenblatt werden in Zukunft auch in einer Datenbank abrufbar sein, um Verbrauchern eine bessere 躡ersicht 黚er energiesparende Produkte zu liefern.
Trend zu gro遝n Ger鋞en entgegenwirken

Der Trend geht zu gr鲞eren Elektroger鋞en, weil diese bisher leichter bessere Energieeffizienzklassen erreichen als kleinere Ger鋞e, die schon aufgrund ihrer Gr鲞e weniger Strom verbrauchen. Erzielte Energieeinsparungen d黵fen zum Beispiel nicht durch immer gr鲞ere K黨lschr鋘ke, Fernsehger鋞e oder Waschmaschinen wieder aufgefressen werden. Die gro遝n Maschinen nur halbvoll laufen zu lassen, ist auch keine effiziente L鰏ung weil der Energieverbrauch dann deutlich weniger als um die H鋖fte sinkt. 
Reparierbarkeit gew鋒rleisten

Die Langlebigkeit von Elektroger鋞en muss auch weiterhin gew鋒rleistet bleiben. Wenn zum Beispiel LED in Leuchten fest verbaut sind, k鰊nen sie nicht einzeln sondern nur die ganze Leuchte ausgetauscht werden. Leuchten mit festeingebauten LED m黶sen daher auf Ausnahmef鋖le begrenzt und besser gekennzeichnet werden.
Hintergrund

Seit dem 1. August 2017 gilt die neue Energieverbrauchskennzeichnung f黵 Elektroger鋞e. Damit soll das Kennzeichnungswirrwarr beendet und die vielen Pluszeichen werden einheitlich durch die Skala A bis G bei allen Produktgruppen ersetzt. Allerdings wird die Umsetzung bis 2030 dauern, da die Zuordnung zu der Skalenh鰄e nun f黵 jede Produktgruppe neu festgelegt werden muss.

Als erste Produktgruppen sollen jetzt die Kriterien f黵 Lampen und Leuchten, K黨lger鋞e, Waschmaschinen und Geschirrsp黮er sowie Fernseher festgelegt werden. Die neuen Label sollen dann ab Ende 2019 auf den Ger鋞en in den Verkaufsr鋟men kleben. F黵 diese Produktgruppen fanden jetzt die Verb鋘deanh鰎ungen durch die Bundesregierung statt.

Weitere Nachrichten