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Energie-Nachrichten

Windenergie: Rotorbl鋞ter gegen Regen wappnen

Tag f黵 Tag kollidieren die Rotorbl鋞ter einer Windenergieanlage mit Regentropfen, Hagel oder Sandk鰎nern. Auf Dauer hinterl鋝st jeder Aufprall Spuren am Blatt und es beginnt eine Materialerosion. Das BINE-Projektinfo 凴egen nagt am Rotorblatt (14/2017) stellt Forschungsergebnisse zu dieser schleichenden Materialzerst鰎ung vor. Auf einem neuen Teststand werden die grundlegenden Mechanismen f黵 die Erosion erforscht. Ziel ist, Rotorbl鋞ter besser zu sch黷zen und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Im Zentrum des Forschungsprojekts standen Design, Konstruktion und Bau des Teststands. Dieser besteht aus einer stahlverst鋜kten Betonh黮le und ist 4,5 m hoch. Oben erzeugt ein Regengenerator Wassertropfen. Die Tropfengr鲞e kann zwischen 1 und 5 mm variieren und die Wassermenge zwischen 6 und 24 l/min. In der Anlage rotiert ein Probenk鰎per auf einer Tr鋑ervorrichtung mit einem Durchmesser von 2,8 m. Die Proben k鰊nen auf variable Geschwindigkeiten in der Spitze bis 600 km/h in einer Kreisbahn beschleunigt werden. Das Wasser wird nach dem Aufprall gesammelt und von den Proben erodiertes Material wird ausgefiltert. Zus鋞zlich kommen noch verschiedene Mikroskope und Scanner zum Einsatz, um die Schadensbilder exakt zu bestimmen. Auf dem Teststand lassen sich charakteristische Wetter- und Klimabedingungen f黵 Standorte offshore, an der K黶te und im Mittelgebirge simulieren.

Regenerosion hat viele Ursachen, wie Regen, Hagel, UV-Licht, Eisansatz und Temperaturschwankungen und ist kein linearer Prozess. Das Fraunhofer-Institut f黵 Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven betreibt den Teststand und f黨rt die Untersuchungen durch.

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