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Energie-Nachrichten

Bundesnetzagentur startet Konsultation zum Stromnetzausbau

Die Bundesnetzagentur konsultiert ab heute den Netzentwicklungsplan Strom 2017-2030 und den Offshore-Netzentwicklungsplan 2017-2030.

刉ir untersuchen, welche neuen Leitungen im 躡ertragungsnetz bis 2030 erforderlich sind. Nach den derzeitigen Pr黤ungen sind alle Projekte im Bundesbedarfsplangesetz unver鋘dert erforderlich, erkl鋜t Jochen Homann, Pr鋝ident der Bundesnetzagentur. Er erg鋘zt: 凬un gilt es gr黱dlich abzuw鋑en, wie wir mit den weiteren Herausforderungen umgehen, die auf das 躡ertragungsnetz zukommen.

Netzentwicklungsplan beinhaltet Bedarf an neuen Stromleitungen

Die Netzentwicklungspl鋘e enthalten den Ausbau im deutschen 躡ertragungsnetz, der f黵 eine sichere Stromversorgung bis zum Jahr 2030 notwendig ist. Ein Entwurf der Netzentwicklungspl鋘e wurde von den 躡ertragungsnetzbetreibern 鰂fentlich konsultiert und 黚erarbeitet. Derzeit pr黤t die Bundesnetzagentur die vorgeschlagenen Ma遪ahmen und ver鰂fentlicht ihre vorl鋟figen Ergebnisse nun begleitend zur Konsultation des zweiten Entwurfs.

Die Bundesnetzagentur h鋖t nach aktuellem Stand der Pr黤ung 90 der 160 von den 躡ertragungsnetzbetreibern vorgeschlagenen Ma遪ahmen f黵 erforderlich. Gegen黚er dem Bundesbedarfsplan handelt es sich dabei um 30 zus鋞zliche Ausbauma遪ahmen, von denen lediglich zwei in neuer Trasse geplant sind. 70 Ma遪ahmen werden als gegenw鋜tig nicht best鋞igungsf鋒ig eingestuft.

F黵 die Anbindung von Offshore-Windparks sieht die Bundesnetzagentur je zwei weitere Anbindungssysteme in Nord- und Ostsee als erforderlich an.

Ausbau im Wechselstromnetz

Die 躡ertragungsnetzbetreiber haben vorgeschlagen, an Land bis 2030 keine zus鋞zlichen H鯿hstspannungs-Gleichstromleitungen (HG) zu errichten. Stattdessen sollen herk鰉mliche Wechselstromverbindungen verst鋜kt oder neu errichtet werden. Mit sogenannten leistungssteuernden Betriebselementen m鯿hten sie zudem das 躡ertragungsnetz besser auslasten. Mittel- bis langfristig wird sich die Frage stellen, ob und ggf. wo weitere gro遰鋟mige HG-Verbindungen zur sinn- und ma遶ollen Erweiterung des Netzes in Betracht kommen.

Der Ausbau des Wechselstromnetzes ist abh鋘gig davon, ob zuk黱ftig weitere HG hinzukommen. Deshalb spricht sich die Bundesnetzagentur daf黵 aus, zun鋍hst nur solche zus鋞zlichen Netzausbauvorhaben zu best鋞igen, die unabh鋘gig von zuk黱ftigen Technologieentscheidungen in jedem Falle sinnvoll und nachhaltig sind.

Bis 2030 sind technologische Fortschritte denkbar, die den weiteren Netzausbaubedarf d鋗pfen k鰊nten. Tendenziell wird dieser dennoch 黚er den derzeit erforderlichen Ausbaubedarf hinausgehen, da er mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und damit mit dem Erfolg der Energiewende verkn黳ft ist.

Klimapolitische Ziele ber點ksichtigt

Der Netzentwicklungsplan 2017-2030 tr鋑t den klimapolitischen Zielen Rechnung und greift die Kernpunkte der j黱gsten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf. Dies betrifft zum Beispiel 膎derungen bei den Ausbaupfaden und der r鋟mlichen Verteilung der Windenergie an Land und der Stromerzeugung aus Biomasse.

Auch zuk黱ftige Entwicklungen zum Beispiel bei Speichern, der Sektorenkopplung zwischen Strom, W鋜me und Verkehr sowie bei der flexiblen Nutzung und Bereitstellung von Strom flie遝n in die Planung ein.

Die Bundesnetzagentur ist auch den Pr黤aufforderungen aus den 凟ckpunkten der Koalitionsspitzen f黵 eine erfolgreiche Energiewende vom 1. Juli 2015 nachgegangen. Damit liegen jetzt mehrere nahezu gleichwertige Alternativen f黵 den notwendigen Netzausbau in der Region Grafenrheinfeld vor.

Pr黤ung der voraussichtlichen Umweltauswirkungen

Zusammen mit den vorl鋟figen Pr黤ergebnissen zu den Netzentwicklungspl鋘en hat die Bundesnetzagentur den Entwurf eines Umweltberichts ver鰂fentlicht. Der Bericht beschreibt und bewertet die Umweltauswirkungen der Netzausbauprojekte. Dabei hat die Bundesnetzagentur die Pr黤ung von Alternativen weiter ausgebaut und sowohl zu den Netzentwicklungspl鋘en als Ganzes als auch zu einzelnen Ma遪ahmen Alternativen aus Sicht der Umwelt bewertet und miteinander verglichen.

Dokumente und weitere Informationen im Internet

Die Dokumente und die vorl鋟figen Pr黤ungsergebnisse der Bundesnetzagentur sind im Internet unter www.netzausbau.de/2030-nep-ub ver鰂fentlicht und liegen bis zum 14. September 2017 bei der Bundesnetzagentur in Bonn aus. Alle Interessierten haben nun bis zum 16. Oktober 2017 Gelegenheit, Stellungnahmen hierzu abzugeben.

Begleitende Informationsveranstaltungen der Bundesnetzagentur

Begleitend zur Konsultation wird die Bundesnetzagentur Informationsveranstaltungen durchf黨ren, um einen Dialog mit der 謋fentlichkeit 黚er die Notwendigkeit des Leitungsausbaus zu f黨ren. Nach derzeitiger Planung finden die Informationsveranstaltungen am  5. September in Fulda, am 12. September in Stuttgart, am 14. September in Leipzig, am 19. September in D黶seldorf und am 20. September in Hamburg statt.

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